18 April, 2009

Ich wär jetzt dann soweit bitte

Der Vienna City Marathon kann kommen. Ich meine, er käme auch, wenn mir das Datum nicht passen würde.

Nostalgie pur - Finisherfoto 2007.

Letztes Jahr, da war alles leichter. Meine Halbmarathon-Bestzeit lat bei 1:38h, und ich war gerade in top Laufform. Also keine große Frage, ob ich schneller sein würde - es ging einfach nur mehr darum, wie viel ich schneller sein würde. Dieses Jahr darf ich mich zwar über eine deutlich bessere Radform freuen - über 5 Minuten schneller auf 50km bei gleichem Puls - doch meine Laufform hat unter dem Ausfall im Februar doch ziemlich gelitten. Beim Wien Energie Marathon habe ich mich mit 1:38:irgenwas nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert, also setze ich die Zielzeit für morgen einmal bei 1:35 Stunden an. Klar werde ich versuchen, die 1:33 vom Vorjahr zu knacken. Werde ja sehen wie es - oder besser - wie ich - morgen laufe.

Blau ist gut, rot ist schlecht, und leider gibt es im Moment ganz viel rot. Morgen wird es noch viel mehr sein.

Allerdings ist damit die Schlacht noch nicht geschlagen. Klaus legt nämlich morgen die volle Marathon-Distanz zurück, und strebt eine Zeit unter vier Stunden an. Ich kenne zwar seine Trainingsaufzeichnungen nicht, habe aber bemerkt, dass er diesmal doch ambitionierter als sonst trainiert hat. Er macht also ernst. Ich stehe ihm ab Kilometer 30 bei, und werde die letzten 12km mit ihm zusammen leiden. Den Klaus motiviert das ohnehin immer wahnsinnig, wenn ich mal einen schlechten Tag hab. Wahrscheinlich finisht er also in 3:30 Stunden, wenn ich ihm entgegen humple.

Mein Zeug ist gepackt, die Zuschauer platziert & instruiert, und meine Extraportion Vanilleeis mi Schokosauce sicher im Magen gelandet. Es kann also nichts mehr schief gehen.